Dienstag, 19. Februar 2008

Uni

Die ersten zwei stressigen Uni-tage waeren geschafft.
Fuehl mich fast wie zuhause, mit ein paar kleinen Unterschieden: Das hier ist eine kleine Campusuni mit 5000 Studenten, der Campus zwischen den einzelnen Gebauden ist ein einziger bequemer Garten, den ich mal spontan zu den gemuetlichsten Orten in der brodelnden Stadt zaehlen wuerde.
Alles geht hier recht gemuetlich zu, das faengt bei den Profs an, die oefters zu spaet kommen, dann aber die Tuere hinter sich zuschliessen und haengt damit zusammen, dass man sich einfach nicht schnell bewegen kann. Wie alles hier, liegt auch die Uni an einem steilen Hang und bei 3500m Hoehe wird einem ziemlich schwindlig wenn man vom Eingangstor ganz unten zum Block D ganz oben rennt.

Meine lieben Mitstudenten sehen eigentlich ganz normal aus ;-) will heissen sie sind normal angezogen (kein einziger Alpakapulli! muss ich wohl mal einfuehren) und benehmen sich auch sonst so ziemlich wie deutsche 12. Klaessler.

Die Dozenten sind seeehr unterschiedlich, manche versteht man gar nicht und andererseits mein Lieblingsdozent erzaehlt laufend von Kajakfahren, Klettern, Trekking und Hoehlenerkundungen an Land und im Eis :-)

Noch was fuer die Geografen die hier reingucken:
wir habens ja sooo gut in Erlangen, die hier sind total verschult. Nix mit nem schoenen Referat und gut is, Nein: 6 (SECHS!) Wochenstunden pro Kurs, sinnvolle Wortmeldungen werden mit + in eine Liste eingetragen, Montags Kurztest ueber die letzte Woche und wer durchaelt darf am Ende die Abschlussklausur mitschreiben, die dann aber glaub auch fast die Endnote ausmacht .... also nochmal wie bekloppt lernen! Fuer die die nicht durchhalten besteht kurz vorher dankenswerter Weise die Moeglichkeit die Faecher wieder abzuwaehlen.... fuer die man vorher alles gegeben hat ;-)

Naja wird scho werden

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